PENETRON Schlämme

 
 
 
PENETRON Schlämme  ist ein Abdichtungsstoff mit tiefer Durchdringung; vorbestimmt für bedeutende Steigerung der Wasserundurchlässigkeit und für die Verhinderung der Kapillardurchdringung der Feuchtigkeit durch den Beton.

 


 

 

Beschreibung und Zweckbestimmung

 
Beschreibung.
Die Einstreumischung besteht aus dem Spezialzement, dem Quarzsand von bestimmter Granulometrie sowie aus den patentierten chemischen wirksamen Bestandteilen.
 
Zweckbestimmung.
Die Abdichtung der Betonfertigteile sowie monolithischer Beton- und Stahlbetonkonstruktionen, der Betonoberflächen und verputzter Oberflächen, die aus dem Sandzementmörtel (von der Marke М150 und weiter) zubereitet sind, auf die volle Eindringtiefe. Außerdem wird das Produkt Penetron Schlämme zusammen mit dem Produkt Penecrete für die Verhinderung des Kapillaransaugens bei gestörter waagerechter Wasserabdichtung zwischen der Betongründung und der Stützmauer eingesetzt. Als Hilfsstoff wird Penetron in Kombination mit dem Produkt Penecrete für die Abdichtung von Wasseraustritt aus Rissen, Fugen, Kommunikationsanschlüssen und diversen Berührungszonen eingesetzt. Und in Kombination mit den Produkten Peneplug oder Waterplug wird Penetron zur Abdichtung von Leckstellen des Druckwassers eingesetzt.
 
Eigenschaften.
Penetron Schlämme wird auf die sorgfältig angefeuchtete Oberfläche der Betonkonstruktion von jeder ihrer Seiten (innen oder äußerlich) unabhängig von der Richtung des Wasserdrucks (von der negativen wie auch der positiven Seite) aufgetragen. Die Anwendung des Produktes Penetron dichtet Haarrisse bis ca. 0,4 mm ab. Das Material ist sogar unter hohem hydrostatischem Druck wirksam. Die Anwendung des Produktes Penetron lässt zu, die Beständigkeit des Betons gegen aggressive chemische Angriffe durch Säuren, Alkalien, Ablauf- und Grundwasser sowie Meerwasser zu erhöhen. Der Beton, der mit dem Produkt Penetron bearbeitet wird, erwirbt die Resistenz gegen aggressive Einwirkung von Karbonaten, Chloriden, Sulfaten, Nitraten u.a.m., sowie von Bakterien, Pilzen, Algen und Meeresorganismen. Der Beton hält alle erworbenen Abdichtungs- und Festigkeitseigen- schaften sogar bei einer hohen Strahlungseinwirkung frei. Die Anwendung des Produktes Penetron lässt zu, die Kältebeständigkeit und auch die Festigkeit des Betons zu erhöhen. Die Anwendung des Produktes Penetron lässt auch zu, dem Beton Sulfatbeständigkeitseigenschaften zu geben. Wichtig: Für die Abdichtung von Wasseraustritt aus Rissen, Fugen, Kommunikationsanschlüssen und diversen Berührungszonen wird das Nahtabdichtungsprodukt Penecrete eingesetzt. Für die Abdichtung von undichten Stellen, aus welchen Wasser unter hohem hydrostatischem Druck ausläuft, werden Peneplug oder Waterplug eingesetzt.
 
Wirkungsprinzip.
Die Wirkung des Produktes Penetron stützt sich auf vier Hauptgrundsätze: Osmose, Brownsche Bewegung, Reaktionen in festem Zustand sowie Oberflächenspannungen der Flüssigkeiten.
Beim Auftragen der flüssigen Lösung von Penetron  auf den angefeuchten Beton entsteht auf der Oberfläche das hohe chemische Potential, dabei hat die innere Struktur des Betons das niedrige chemische Potential. Die Osmose strebt sich, die Disparität der Potentiale auszugleichen. Dabei entsteht osmotischer Druck. Dank diesem osmotischen Druck migrieren die aktiven chemischen wirksamen Bestand- teile des Materials Penetron tief in die Betonstruktur. Je höher die Feuchtigkeit der Betonstruktur ist, desto wirksamer der Prozess der Durchdringung der aktiven chemischen Bestandteile in die Tiefe des Betons wird. Dieser Prozess verläuft bei dem positiven wie auch dem negativen Wasserdruck. Die Tiefe der Durchdringung der aktiven chemischen Bestandteile des Produktes Penetron erreicht einige Dutzende Zentimeter.
Aktive chemische Bestandteile des Produktes Penetron dringen in die Tiefe der Betonstruktur durch, lösen sich im Wasser auf und wirken auf die ionische Komplexe des Kalziums und Aluminiums, auf Oxide und Metall- salze, die im Beton sind, ein. Als Ergebnis dieser Reaktionen bilden sich neue zusammengesetzte Salze, die mit dem Wasser zusammenwirken und unlösliche Kristallhydrate bilden. Diese Kristalle füllen Poren, Kapillaren und Mikrorisse aus, die bis ca. 0,4 mm breit sind. Dabei werden die Kristalle zum Bestandteil der Betonstruktur.
Poren, Kapillaren und Mikrorisse, die mit unlöslichen Kristallen aus- gefüllt sind, lassen das Wasser nicht durch, da die Oberflächenspannungskräfte der Flüssigkeiten in Aktion treten. Die Kristalle, die die Kapillaren ausfüllten, hindern an der Wasserfilterung sogar bei hohem hydrostatischen Druck. Das Wasserdampfdiffusionsverhalten des Betons wird dabei nicht geändert.       
Die Geschwindigkeit der Kristallbildung und die Tiefe der Durchdringung der aktiven chemischen Bestandteile hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von der Dichte, der Betonporigkeit, der Feuchtigkeit sowie der Temperatur der Umwelt. Beim Verschwinden von Wasser wird der Pro- zess der Kristallbildung angehalten. Beim Eindringen von Feuchtigkeit (zum Beispiel, bei der Steigerung des hydrostatischen Drucks) nimmt der Prozess der Kristallbildung wieder auf, d. h. der Beton erwirbt nach der Behandlung von Penetron eine Fähigkeit zu einem so genannten Selbstheilungsprozess.
 
  Technisches Datenblatt: PENETRON® Schlämme              
  Sicherheitsdatenblatt: PENETRON® Schlämme
  CE Zulassung: PENETRON® Schlämme                        Leistungserklärungen
                                                                                       
 
QUALITÄTSSICHERUNG
Die Gesellschaft ICS Penetron International Ltd. (USA). Die Gesellschaften garantieren, dass die PENETRON Produkte alle Komponenten im entsprechenden Verhältnis enthalten.Die Anwendung der PENETRON Produkte muss strikt nach verfahrenstechnischen Anforderungen zur Projektierung und Ausführung der Arbeiten zwecks der Wasserabdichtung und des Korrosionsschutzes der Massivbetonkonstruktionen, Betonfertigteile und Stahlbetonkonstruktionen durchgeführt werden.