REALISIERUNG NEUER HORIZONTALEN ABDICHTUNG

11.5. REALISIERUNG NEUER HORIZONTALEN ABDICHTUNG ZWISCHEN DER BETONGRÜNDUNG UND DER AUS DEM PORI- GEN BAUMATERIAL ERRICHTETEN WAND                

Bei einem Neubau für die Realisierung der horizontalen Abdichtung zwischen einer Betongründung und einer Wand, die aus einem porigen Baumaterial (Ziegel, Holz, Zellenbeton u. dgl.) aufgebaut ist, muss die horizontale Fläche der Betongründung mit der Penetron Lösung behandelt werden (Punkt 10.1), um eine Abdichtungsschranke zu bilden, die kapillares Nachsaugen der Feuchtigkeit verhindert.
 

11.6. WIEDERHERSTELLUNG DER HORIZONTALEN ABDICHTUNG ZWISCHEN DER BETONGRÜNDUNG UND DER AUS DEM PORIGEN BAUMATERIAL AUFGEBAUTEN WAND

 
Für die Wiederherstellung der horizontalen Abdichtung (zur Verhinderung des kapillaren Nachsaugens) zwischen der Betongründung und der Wand sollen die Produkte Penetron und Penecrete eingesetzt werden. Im Betonfundament (von der inneren oder äußerlichen Seite) müssen Löcher mit dem Durchmesser von 20-25 mm schachartig unter dem Winkel von 30º-45º zur Niveaulinie gebohrt werden. Der Abstand zwischen den Löchern in der Horizontalebene beträgt 200-300 mm, in der Vertikalebene – 150-200 mm. Die Tiefe der Bohrungen soll nicht weniger als 2/3 der Fundamentdicke sein.
Gegebenenfalls müssen die gebohrten Löcher zwecks der Feuchtigkeits-sättigung des Betons von Wasser durchgespült werden. Danach muss man in die Öffnungen die zubereitende Penetron Lösung (Punkt 10.1) eintrichtern und diese Lösung im Loch vorsichtig feststampfen. Das restliche Volumen ist mit der Penecrete Lösung auszufüllen (Punkt 10.2).
 
Wichtig: Falls der Beton eine lockere (luftleere) Struktur hat, muss das Fundament vorläufig durch die Einspritzung vom schrumpffreien Zementmörtel befestigt werden.