WIRKUNGSPRINZIP DER PRODUKT PENETRON

6.1. Gründe der Wasserdurchlässigkeit des Betons

 
Der Beton, der nach Standardtechnologie hergestellt ist, stellt eine Struktur dar, die mit Poren, Kapillaren und Mikrorissen durchsetzt ist. Das Vorhandensein des verzweigten Netzes von Poren, Kapillaren und Mikrorissen in der Betonstruktur ist durch folgende Faktoren bedingt: Feuchteverdampfung während der Abbindezeit des Betons, unvollkommene Betonverdichtung beim Einguss, innere Spannungen, die wegen des Einschrumpfens des Betons während des Abbindens entstehen, u.a. Um die durchgehende Wasserfilterung durch die Struktur einer Betonkonstruktion auszuschließen, wird es reichen, die Betonkonstruktion mit dem Produkt Penetron zu bearbeiten oder das Additiv Penetron Admix in die Betonmasse beizufügen. Als Ergebnis der Anwendung des Produktes Penetron oder des Additivs Penetron Admix ist die Ausfüllung der Poren, Kapillaren und Mikrorisse des Betons mit unlöslichen chemisch beständigen Kristallen. Die Anwendung der Penetron Produkte ermöglicht, die Kennzahl der Wasserundurchlässigkeit des Betons um sechs Stufen und mehr zu erhöhen. Zum Beispiel, wenn die ursprüngliche Kennzahl der Was- serundurchlässigkeit des Betons W2 war, so steigt sie nach dem Einsetzen des Produktes Penetron oder des Additivs Penetron Admix allmählich min- destens bis zu W14 an.
 

6.2. PENETRON: Wirkungsprinzip

 
Die Wirkung des Produktes Penetron stützt sich auf vier Hauptgrund- sätze: Osmose, Brownsche Bewegung, Reaktionen in festem Zustand sowie Oberflächenspannungen der Flüssigkeiten.
 
Beim Auftragen der flüssigen Lösung von Penetron  auf den ange- feuchten Beton entsteht auf der Oberfläche das hohe chemische Poten- tial, dabei hat die innere Struktur des Betons das niedrige chemische Potential. Die Osmose strebt sich, die Disparität der Potentiale aus- zugleichen. Dabei entsteht osmotischer Druck. Dank diesem osmoti- schen Druck migrieren die aktiven chemischen wirksamen Bestand- teile des Materials Penetron tief in die Betonstruktur. Je höher die Feuchtigkeit der Betonstruktur ist, desto wirksamer der Prozess der Durchdringung der aktiven chemischen Bestandteile in die Tiefe des Betons wird. Dieser Prozess verläuft bei dem positiven wie auch dem negativen Wasserdruck. Die Tiefe der Durchdringung der aktiven che- mischen Bestandteile des Produktes Penetron erreicht einige Dutzende Zentimeter.
 
Aktive chemische Bestandteile des Produktes Penetron dringen in die Tiefe der Betonstruktur durch, lösen sich im Wasser auf und wirken auf die ionische Komplexe des Kalziums und Aluminiums, auf Oxide und Metall- salze, die im Beton sind, ein. Als Ergebnis dieser Reaktionen bilden sich neue zusammengesetzte Salze, die mit dem Wasser zusammenwirken und unlösliche Kristallhydrate bilden. Diese Kristalle füllen Poren, Kapillaren und Mikrorisse aus, die bis ca. 0,4 mm breit sind. Dabei werden die Kristal- le zum Bestandteil der Betonstruktur.
 
Poren, Kapillaren und Mikrorisse, die mit unlöslichen Kristallen aus- gefüllt sind, lassen das Wasser nicht durch, da die Oberflächenspannungs- kräfte der Flüssigkeiten in Aktion treten. Die Kristalle, die die Kapillaren ausfüllten, hindern an der Wasserfilterung sogar bei hohem hydrostatischen Druck. Das Wasserdampf-diffusionsverhalten des Betons wird dabei nicht geändert.        
 
Die Geschwindigkeit der Kristallbildung und die Tiefe der Durchdrin- gung der aktiven chemischen Bestandteile hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von der Dichte, der Betonporigkeit, der Feuchtigkeit sowie der Temperatur der Umwelt. Beim Verschwinden von Wasser wird der Pro- zess der Kristallbildung angehalten. Beim Eindringen von Feuchtigkeit (zum Beispiel, bei der Steigerung des hydrostatischen Drucks) nimmt der Prozess der Kristallbildung wieder auf, d. h. der Beton erwirbt nach der Behandlung von Penetron eine Fähigkeit zu einem so genannten Selbsthei- lungsprozess.
 

6.3. PENECRETE: Wirkungsprinzip Die Wirkung des Produktes

 
Penecrete stützt sich auf Schrumpffreiheit, Plastizität, Wasserundurchlässigkeit und hohe Haftfestigkeit zu den Beton-, Stein-, Ziegel- und Metalloberflächen.
 

6.4. PENEBAR: Wirkungsprinzip Die Wirkung des Produktes

 
Penebar stützt sich auf seine Fähigkeit, beim Eindringen von Feuchtigkeit auf knappem Raum zu treiben und dichtes wasserundurchlässiges Gel zu bilden, das eine Schranke für durchdringende Feuchtigkeit schafft.
 

6.5. PENEPLUG (WATERPLUG): Wirkungsprinzip Die Wirkung der Produkte

 
Peneplug und Waterplug stützt sich auf ihre Fähigkeit zum sofortigen Abbinden bei der Wechselwirkung mit einem starken Wasserandrang beim gleichzeitigen Quellen.
 

6.6. PENETRON Admix: Wirkungsprinzip

 
Die Wirkung des Produktes PENETRON Admix stützt sich auf zwei Grundsätze: Reaktionen in festem Zustand sowie Oberflächenspannungen der Flüssigkeiten. Aktive chemische Bestandteile des Produktes PENETRON Admix, die in der Tiefe des Betons gleichmäßig verteilt werden, lösen sich im Wasser auf und wirken auf die ionische Komplexe des Kalziums und Aluminiums, auf unterschiedliche Oxide und Metallsalze, die im Beton sind, ein. Als Ergebnis dieser Reaktionen bilden sich neue zusammengesetzte Salze, die mit dem Wasser zusammenwirken und unlösliche Kristallhydrate bilden. Diese Kristalle füllen Kapillaren, Mikrorisse und Poren aus, die bis ca. 0,4 mm breit sind. Dabei werden die Kristalle zum festen Bestandteil der Be- tonstruktur. Kapillaren, Mikrorisse und Poren, die mit unlöslichen Kristallen ausgefüllt sind, lassen das Wasser nicht durch, da die Oberflächenspannungskräfte der Flüssigkeiten in Aktion treten. Die Kristalle, die die Kapillaren ausfüllten, hindern an der Wasserfilterung sogar bei hohem hydrostatischen Druck. Der Beton mit dem Additiv PENETRON Admix gewinnt die Fähigkeiten zur Wasserundurchlässigkeit und zur Selbstheilung. Das Wasserdampfdiffusions-verhalten des Betons wird dabei nicht geändert.